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Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme – «Verstehen statt verurteilen»

Auch 2026 galt: «Verstehen statt verurteilen». Der Aktionstag setzte ein Zeichen gegen Stigmatisierung und stärkte den Dialog sowie Sensibilisierung rund um Alkoholprobleme.

Am 21. Mai fand der nationale Aktionstag Alkoholprobleme statt. Unter dem diesjährigen Motto «Verstehen statt verurteilen» setzte der Aktionstag ein Zeichen für einen respektvollen und differenzierten Umgang mit Menschen, die von Alkoholproblemen betroffen sind. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und das Verständnis in der Gesellschaft zu fördern.

Auch Buchhandlungen beteiligten sich an der Aktion und griffen das Thema mit thematischen Büchertischen auf. So luden die Lüthy Stocker AG in Solothurn und die Buchhandlung Schreiber Kirchgasse in Olten dazu ein, sich vertieft mit der Thematik auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Die Plattform  feel-ok.ch bietet Jugendlichen fundierte und leicht verständliche Informationen zu verschiedenen Gesundheits- und Lebensthemen. Sie verfolgt das Ziel, junge Menschen in ihren Kompetenz zu stärken und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang zu befähigen, auch in Bezug auf das Thema Alkohol. Jugendliche erhalten praxisnahe Informationen zu Wirkung, Risiken und Konsumverhalten.

Für die Arbeit mit Jugendlichen eignet sich insbesondere das interaktive Alkohol-Quiz. Es vermittelt Wissen auf spielerische Weise und regt zur Reflexion an. Eltern und Fachpersonen können dieses Tool nutzen, um unkompliziert und wirkungsvoll mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Zudem steht ein Video als Diskussionsgrundlage mit Jugendlichen zur Verfügung: Jonas, ein bekannter YouTuber und Influencer, lebt seit einigen Jahren abstinent. In einem rund 20-minütigen Beitrag erzählt er offen von seiner früheren Alkoholabhängigkeit, deren Auswirkungen und weshalb er sich heute bewusst gegen Alkohol entscheidet. Passend zum Motto des Aktionstages geht es darum, seine Geschichte zu verstehen – und nicht zu verurteilen.

Kontaktperson

Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme – «Verstehen statt verurteilen»

Sabrina Berger

Projektleiterin
Prävention und Gesundheitsförderung

079 788 61 50
E-Mail