Die Fachveranstaltung zum Thema «Digitale Medien und Beziehungen» bot eine äusserst relevante und zeitgemässe Auseinandersetzung.
Im Zentrum stand die kritische Betrachtung, wie insbesondere Smartphones, Soziale Medien und die virtuelle Welt unsere zwischenmenschlichen Bindungen – sei es in der Familie, der Partnerschaft oder im Freundeskreis – beeinflussen.
Rafael Bollag (Abteilungsleiter Beratung) und Sabrina Berger (Projektleiterin Prävention und Gesundheitsförderung) von der Suchthilfe Ost führten mit rund 40 Teilnehmenden eine thematische Vertiefung durch und fokussierten sich auf den Zusammenhang gesunder Beziehungen auf digitales Suchtverhalten. Dabei wurde schnell klar, gute Beziehungen sind ein wichtiger Schutzfaktor und minimieren digitales Suchtverhalten.
Besonders gewinnbringend war der praxisnahe Ansatz der Veranstaltung: Anstatt nur vor den Risiken zu warnen, wurden konkrete Strategien vermittelt, um eine gesunde Balance zwischen virtueller und realer Welt zu finden. Die abschliessende Podiumsdiskussion unterstrich zudem, dass digitale Medien nicht per se beziehungsstörend wirken. Vielmehr kommt es auf einen bewussten Umgang an – denn richtig eingesetzt, können sie uns sogar dabei helfen, neue Beziehungen einzugehen oder bestehende Kontakte zu pflegen.

