In der Schweiz leben rund 100’000 Kinder in Familien mit mindestens einem substanzabhängigen Elternteil oder Geschwister. Diese Kinder stehen oft vor besonderen Herausforderungen und sprechen selten über ihre Situation.
Ein Drittel der Betroffenen wird im Jugend- oder Erwachsenenalter selbst Probleme mit einer Abhängigkeit haben. Ein weiterer Drittel, ist oft lebenslang mit psychischen oder sozialen Schwierigkeiten konfrontiert. Nur der letzte Drittel verfügt über genügend Resilienz, um später ein gesundes und eigenständiges Leben, ohne Abhängigkeitsthematik, zu führen.
Als Fachpersonen können Sie die Resilienz betroffener Kinder und Jugendlichen fördern und sie so nachhaltig stärken. In diesem Tageskurs erhalten Sie Informationen, erfahren Handlungsmöglichkeiten und haben Zeit für Reflektion und Austausch mit den anderen Teilnehmenden. Neben den Grundlagen erhalten Sie durch die Vertiefungsmodule einen tieferen Einblick in verwandte Themen.
- Grundlagen: Wie erleben betroffene Kinder und Jugendliche ihre Situation? Welche Unterstützung kann ich dem Kind/Jugendlichen anbieten? Welche Dynamiken sind bei suchtkranken Eltern im Familienalltag präsent? Was stärkt das Kind/den Jugendlichen?
- Vertiefungsmodul 1: Fetale Alkoholspektrumstörung
- Vertiefungsmodul 2: Kindesschutz oder Elterngespräche
Zielgruppe:
Fachpersonen aus dem Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen
Datum:
Freitag, 20. November 2026, 08.30 bis 16.45 Uhr mit einer Mittagspause von 12.10 bis 13.45 Uhr. Interessierten bieten wir die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Essen im nahegelegenen Restaurant der FHNW an.
Kursleitung:
Monika Eicher, PERSPEKTIVE Region Solothurn-Grenchen
Sabrina Berger, Suchthilfe Ost
Ort:
Suchthilfe Ost, Aarburgerstrasse 63, 4600 Olten
Kosten:
Für Fachpersonen aus dem Kanton Solothurn: kostenlos
Für Fachpersonen aus anderen Kantonen: Fr. 100.- (exkl. MwSt.)

